Vergangene Woche waren unsere Institutsdirektorin Prof. Christine Aka und unser Wiss. Mitarbeiter Dominik Schuiskoi im Offizialatsarchiv in Vechta und haben Unterlagen zu kath. Jugendverbänden gesichtet. Das Ausfindigmachen von Quellmaterial stellt einen großen Teil des Forschungsprozesses dar. In welchen Archiven liegen welche Bestände (und was ist noch bei Privatpersonen aufzufinden), welche Dokumente wurden überliefert und was davon ist für die eigene Forschung relevant? Neben offiziellen Jahresprotokollen und Tagesordnungen stoßen wir so auch immer auf persönliche Dokumente wie bspw. Briefe. Durch die Arbeit mit dem Quellmaterial wird schnell deutlich: Sie sind keine neutralen Überlieferungen, sondern spiegeln soziale Praktiken, Deutungen und Aushandlungsprozesse im jeweiligen Kontext ihrer Zeit wider und benötigen somit eine kritische Einordnung – und genau das macht sie kulturwissenschaftlich so spannend!
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