„Missionarinnen in verflochtenen Welten“: Unter diesem Titel eröffnet das Museumsdorf Cloppenburg am 23. Juni eine neue Ausstellung.
Zwischen 1870 und 1970 reisten rund 375 Frauen aus dem Oldenburger Münsterland als Angehörige eines Frauenordens zwischen 1870 und 1970 in alle Teile der Welt. Sie arbeiteten als Krankenschwestern, als Lehrerinnen und in etlichen anderen Berufen. Viele der Missionarinnen sahen ihre Heimat nie wieder. Als nach dem Zweiten Weltkrieg Heimatbesuche in zunehmendem Maße möglich wurden, nutzten die Schwestern die Möglichkeit, Netzwerke für die Unterstützung der Missionsarbeit aufzubauen. Gestützt auf Interviews mit noch lebenden Missionsschwestern und mit Familienangehörigen sowie auf Gegestände, Bild- und Tondokumente zeichnet die Ausstellung die Lebenswege der Missionarinnen und die vielfältigen Verknüpfungen zwischen Heimat und Missionsraum nach.  – Zur Ausstellung erscheinen zwei Bücher: Christine Aka: „Missionarinnen, Mission und Missionsunterstützung. Ordensfrauen aus dem Oldenburger Münsterland in verflochtenen Welten“, und: Lucia Sunder-Plassmann, Inga Dickerhoff, Christine Aka (Hg.): „Missionarinnen, Mission und Missionsunterstützung. Selbstzeugnisse und ergänzende Studien“.

 

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