Aktuelles

Kirche+Leben 6.3.2022
Am 6. März 2022 berichtete die Zeitung Kirche+Leben über das Projekt  zu Missionarinnen aus dem Oldenburger Münsterland.  
Oldenburische Volkszeitung, 3.3.2022
Bis zum 3. Juli ist die Ausstellung „Zusammen ist man nicht allein“, die unsere Volontärin Malaika Winzheim erstellt hatte, im Museum im Zeughaus in Vechta zu sehen. Wegen der Corona-Pandemie hatte das Museum von einer feierlichen Eröffnung der Ausstellung abgesehen.  
Münsterländische Tageszeitung, 31.1.2022
Das Institut ist an einem Forschungsverbund mit drei Hochschulen des nordwestlichen Niedersachsen beteiligt. Am 28. Januar 2022 berichtete die Münsterländische Tageszeitung darüber.  
Die Studiobühne Cloppenburg probt für eine Woyzeck-Aufführung. Foto: Katja Kuhlmann
Ob als aktive Mitspieler oder als begeistertes Publikum: Das Laienspiel hat einen festen Platz im Leben des Oldenburger Münsterlandes. Gespielt wird auf Platt und auf Hochdeutsch. Die Dichte der Laienbühnen in der Region ist auffällig hoch, fast jede Ortschaft kann eine Theatergruppe vorweisen. Unser Projekt hakt an dieser Beliebtheit des Theaterspielens ein und fragt auch nach historischen Aspekten: Unter welchen Umständen wurden die Laienbühnen gegründet? Wie haben sie sich bis heute entwickelt? Was fasziniert die Menschen am Theaterspielen und wie gestalten sie ihre Mitarbeit an einer Laienbühne? Diesen und weiteren Fragen geht das Projekt in Archivrecherchen und Interviews nach. Weitere Auskunft gibt Sina Rieken M.A., Tel. (04471) 7010663, E-Mail: rieken@kai-om.de. – Zum Bild: Probe zur Woyzeck-Aufführung in der Studiobühne Cloppenburg. Foto: Katja Kuhlmann.  
Lucia Sunder-Plassmann
Seit Januar 2022 ist Sina Rieken Teil der Mannschaft. Sina Rieken hat Volkskunde/Kulturanthropologie in Hamburg und Museum und Ausstellung in Oldenburg studiert. Im Kulturanthropologischen Institut verfolgt sie ein Projekt, das den Laienbühnen im Oldenburger Münsterland gewidmet ist.
Umschlag: Höfe vor der Nachfolge
Im Herbst 2021 ist erschienen: Thomas Schürmann: Höfe vor der Nachfolge. Landwirtschaft und bäuerliches Selbstverständnis im Oldenburger Münsterland (Schriften zur Alltagskultur im Oldenburger Münsterland, Band 2). Cloppenburg: Verlag des Museumsdorfs Cloppenburg, 2021 319 Seiten, 52 Abbildungen. ISBN 978-3-938061-45-9, 24,80 € — Aus dem Klappentext: Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Landwirtschaft des Oldenburger Münsterlandes zum Rückgrat einer florierenden gewerblichen Wirtschaft. Inzwischen stehen die Bauern jedoch unter wachsendem ökonomischen Druck. Zudem wird das bisherige Erfolgsmodell, eine hochintensive Landwirtschaft, in der Öffentlichkeit zusehends in Frage gestellt. Am Beispiel des Oldenburger Münsterlandes zeigt sich eine Reihe von Strukturproblemen der modernen Landwirtschaft in gedrängter Form. Das Buch fragt danach, wie die Bauern selbst ihre Lage sehen. In 38 offenen Interviews gaben Landwirte und ihre Familien aus dem Südoldenburger Raum Auskunft über ihre Stellung in der Gesellschaft, über Zumutungen und Glücksmomente ihres Berufes und darüber, wie sie sich der Zukunft stellen. Die gesammelten Aussagen zeigen nicht nur individuelle Wege und Schicksale; sie verwei­sen auch auf die Chancen und Perspektiven der ganzen Berufsgruppe.
Zusammen mit der gleichnamigen Ausstellung ist am 6. August das Buch „Zusammen ist man nicht allein − wie junge Menschen feiern“ von Malaika Winzheim erschienen. Mit dem Buch eröffnet unser Institut zugleich seine neue Schriftenreihe „Schriftenreihe zur Alltagskultur im Oldenburger Münsterland“. – Sie können das Buch beim Museumsdorf Cloppenburg (www.museumsdorf.de) und in allen guten Buchhandlungen bestellen oder direkt im Eingangsgebäude des Museumsdorfes kaufen. 143 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, fester Einband; ISBN 978-3-938061-44-2; 12,90 Euro
Ab Freitag, dem 6. August, gibt es eine neue Ausstellung zu sehen. „Zusammen ist man nicht allein − wie junge Menschen feiern“: Zu diesem Thema hat unsere wissenschaftliche Volontärin Malaika Winzheim eine Ausstellung in der Münchhausen-Scheune des Museumsdorfes erarbeitet. In der Ausstellung geht es am Beispiel des Oldenburger Münsterlandes um die Feste und Feiern junger Leute, vom Abtanzball über das Einmehlen, Junggesellinnenabschiede bis zum Kilmerstuten. Lassen Sie sich überraschen! Zur Ausstellung erscheint auch ein Begleitband aus der Feder Malaika Winzheims.
Auf dem Kongress „Welt.Wissen.Gestalten“ der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde hatte Prof. Dr. Christine Aka einen Vortrag über das Projekt zu den Missionarinnen gehalten. Der Kongressband ist nun erschienen und auf der Seite des Hamburger Journals für Kulturanthropologie unter https://journals.sub.uni-hamburg.de/hjk/issue/view/92 als Open Access verfügbar.
Christine Aka: „Leutenot“ im Erdbeerfeld – Saisonarbeit und Veredelungswirtschaft in gegenseitiger Abhängigkeit. Das Beispiel Oldenburger Münsterland. In: Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie, 68 (2020), Heft 2, S. 65–83
Die Erforschung ländlicher Räume steht heute vor neuen Herausforderungen. Extensive Landwirtschaft, urbane Siedlungsentwicklungen in ländlichen Regionen, aber auch die Ansiedlung global agierender Unternehmen zeugen davon, dass ländliche Räume von Modernisierungs- und Globalisierungsprozessen nicht ausgenommen sind. Trotzdem existieren noch alteingesessene Vorurteile, ländliche Räume seien passiv, traditional, veränderungs- und modernisierungsresistent. Das von Dr. Oliver Kozlarek an der Universität Vechta verfolgte Projekt stellt diese Stereotypen in Frage. Es orientiert sich an aktuellen Debatten innerhalb der sozialtheoretischen Modernitätsforschung und versucht daraus eine Theorie ländlicher Modernen zu entwickeln.
Jüngst erschienen: Christine Aka: Mein Dorf im Buch. Ehrenamtliches Engagement als Exempel für „doing Ländlichkeit“. Ein Beitrag mit autoethnografischen Elementen. In: Manuel Trummer, Anja Decker (Hg.): Das Ländliche als kulturelle Kategorie. Aktuelle kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Stadt-Land-Beziehungen. Bielefeld: transcript, 2020, S. 299-311.