Aktuelles

Ab Freitag, dem 6. August, gibt es eine neue Ausstellung zu sehen. “Zusammen ist man nicht allein − wie junge Menschen feiern”: Zu diesem Thema hat unsere wissenschaftliche Volontärin Malaika Winzheim eine Ausstellung in der Münchhausen-Scheune des Museumsdorfes erarbeitet. In der Ausstellung geht es am Beispiel des Oldenburger Münsterlandes um die Feste und Feiern junger Leute, vom Abtanzball über das Einmehlen, Junggesellinnenabschiede bis zum Kilmerstuten. Lassen Sie sich überraschen! Zur Ausstellung erscheint auch ein Begleitband aus der Feder Malaika Winzheims.
Auf dem Kongress „Welt.Wissen.Gestalten“ der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde hatte Prof. Dr. Christine Aka einen Vortrag über das Projekt zu den Missionarinnen gehalten. Der Kongressband ist nun erschienen und auf der Seite des Hamburger Journals für Kulturanthropologie unter https://journals.sub.uni-hamburg.de/hjk/issue/view/92 als Open Access verfügbar.
Vom 19. Juli bis zum 13. August absolviert Helen Waschner ein Orientierungspraktikum im Kulturanthropologischen Institut. Frau Waschner studiert Kulturwissenschaft an der Universität Vechta. Während ihres Praktikums hilft sie beim Aufbau der Ausstellung “Zusammen ist man nicht allein – wie junge Menschen feiern”, und sie hilft bei der Erschließung von Briefen für das Projekt “Missionarinnen und Frömmigkeit”, das sich den Missionarinnen aus dem Oldenburger Münsterland widmet.
Christine Aka: “Leutenot” im Erdbeerfeld – Saisonarbeit und Veredelungswirtschaft in gegenseitiger Abhängigkeit. Das Beispiel Oldenburger Münsterland. In: Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie, 68 (2020), Heft 2, S. 65–83
Die Erforschung ländlicher Räume steht heute vor neuen Herausforderungen. Extensive Landwirtschaft, urbane Siedlungsentwicklungen in ländlichen Regionen, aber auch die Ansiedlung global agierender Unternehmen zeugen davon, dass ländliche Räume von Modernisierungs- und Globalisierungsprozessen nicht ausgenommen sind. Trotzdem existieren noch alteingesessene Vorurteile, ländliche Räume seien passiv, traditional, veränderungs- und modernisierungsresistent. Das von Dr. Oliver Kozlarek an der Universität Vechta verfolgte Projekt stellt diese Stereotypen in Frage. Es orientiert sich an aktuellen Debatten innerhalb der sozialtheoretischen Modernitätsforschung und versucht daraus eine Theorie ländlicher Modernen zu entwickeln.
Jüngst erschienen: Christine Aka: Mein Dorf im Buch. Ehrenamtliches Engagement als Exempel für “doing Ländlichkeit”. Ein Beitrag mit autoethnografischen Elementen. In: Manuel Trummer, Anja Decker (Hg.): Das Ländliche als kulturelle Kategorie. Aktuelle kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Stadt-Land-Beziehungen. Bielefeld: transcript, 2020, S. 299-311.
Am 14. September 2020 wurde mit Inga Dickerhoff unser zweites Volontariat besetzt. Inga Dickerhoff hat ein Masterstudium an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt absolviert. Ihr Arbeitsschwerpunkt in unserem Institut liegt auf dem Projekt über Missionarinnen aus dem Oldenburger Münsterland.
Foto: Rudy und Peter Skitterians, pixabay.com
Die für den 11. und 12. Juni vorgesehene Tagung muss aufgrund der Corona-Krise verschoben werden. Einen neuen Termin teilen wir Ihnen so bald wie möglich mit. – In Zusammenarbeit mit der Universität Vechta veranstaltet das KAI-OM eine Tagung, die die ländliche Modernisierung in den Blick nimmt.
Zum 1. Januar 2020 nahm die wissenschaftliche Volontärin Malaika Winzheim ihre Tätigkeit im Institut auf. Malaika Winzeim, die in Bonn Volkskunde/Kulturanthropologie studiert hat, untersucht bei uns schwerpunktmäßig das Feiern junger Leute im südoldenburgischen Raum.